IT-Risiken sind längst Geschäftsrisiken. Der Allianz Risk Barometer 2025 listet Cybervorfälle zum vierten Mal in Folge als das größte Unternehmensrisiko weltweit — noch vor Betriebsunterbrechungen und Naturkatastrophen.[1] Für den deutschen Mittelstand, der zunehmend digitalisiert und vernetzt arbeitet, bedeutet das: Ein systematisches IT-Risikomanagement ist keine Option, sondern eine Überlebensfrage.
Die Herausforderung besteht darin, ein Enterprise Risk Framework zu etablieren, das einerseits den Anforderungen internationaler Standards wie ISO 31000 und COBIT genügt, andererseits aber mit den begrenzten Ressourcen eines mittelständischen Unternehmens umsetzbar bleibt. Denn ein Framework, das nur auf dem Papier existiert, schützt vor nichts.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie ein pragmatisches IT-Risikomanagement aufbauen: von der initialen Risikoidentifikation über die Business Impact Analysis bis hin zum kontinuierlichen Monitoring — angepasst an die Realitäten des Mittelstands.